Anwalts Sicht

3. Juni 2009

Ring: Jugendschutz in den Medien

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Jugendschutzgesetz und Jugendmedienschutz-Staatsvertrag

Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring zeigt die gesetzlichen Rahmenbedingungen des Jugendmedienschutzes sowie die Institutionen des Jugendmedienschutzes auf, wobei er besonderes Augenmerk auf das Jugendschutzgesetz (JuSchG) sowie den Staatsvertrag über den Schutz der Menschenwürde und den Jugendschutz in Rundfunk und Telemedien (JMStV) legt.

Vollständiger Aufsatz: Humboldt Forum Recht (HFR) 9-2008.

10. Dezember 2007

LSG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 10.09.2007 – L4R 447/06

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  1. Eine nicht qualifiziert elektronisch signierte E-Mail genügt nicht den Formerfordernissen für eine wirksame Berufung.
  2. Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumens der Berufungsfrist ist nicht zu gewähren, wenn trotz ordnungsgemäßer Rechtsmittelbelehrung die Berufung durch eine nicht qualifiziert elektronisch signierte E-Mail erfolgt und diese am letzten Tag der Berufungsfrist nach Geschäftsschluss beim Berufungsgericht eingeht, so dass auf den Mangel der Form nicht mehr innerhalb der Berufungsfrist hingewiesen werden konnte.

Volltext s. JurPC Web-Dok. 193/2007.

BGH, Beschluss vom 28.09.2006 – I ZR 261/03

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Dem Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften werden folgende Fragen zur Vorabentscheidung vorgelegt:

  1. Stehen Art. 7 Abs. 1 und 5, Art. 9 der Richtlinie 96/9/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. März 1996 über den rechtlichen Schutz von Datenbanken einer Regelung in einem Mitgliedstaat entgegen, nach der eine im amtlichen Interesse zur allgemeinen Kenntnisnahme veröffentlichte amtliche Datenbank (hier: eine systematische und vollständige Sammlung aller Ausschreibungsunterlagen aus einem Bundesland) keinen Sui-generis-Schutz im Sinne der Richtlinie genießt?
  2. Für den Fall, dass Frage a) zu verneinen ist: Gilt dies auch, wenn die (amtliche) Datenbank nicht von einer staatlichen Stelle, sondern in deren Auftrag von einem privaten Unternehmen erstellt worden ist, dem sämtliche ausschreibenden Stellen dieses Bundeslandes ihre Ausschreibungsunterlagen unmittelbar zur Veröffentlichung zur Verfügung stellen müssen?

Volltext s. JurPC Web-Dok. 191/2007.

10. November 2007

LG Köln, Urteil vom 12.09.2007 – 28 O 339/07

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1. Der Grundsatz, nachdem derjenige, der ohne Täter oder Teilnehmer zu sein, in igendeiner Weise willentlich und adäquat kausal zur Verletzung eines geschützten Rechtsguts beiträgt als Störer für eine Schutzrechtsverletzung auf Unterlassung in Anspruch genommen werden kann, gilt auch für Access-Provider, die lediglich den Zugang zu den rechtsverletzenden Inhalten vermitteln.

2. Ungeachtet der Haftungsprivilegierung des Access-Providers gem. § 8 TMG ist dieser gem. § 7 Abs. 2 S. 2 TMG dann verpflichtet, fremde Informationen zu entfernen oder zu sperren, wenn er Kenntnis von deren Vorhandensein und Rechtswidrigkeit erlangt.

3. Bei den vom Access-Provider gespeicherten Daten handelt es sich um Bestandsdaten, die nicht den §§ 96 Abs. 2 und 100 Abs. 3 TKG unterfallen, so dass ein Auskunftsersuchen der Staatsanwaltschaft bezüglich Zuteilung einer dynamischen IP-Adresse und konkreten Zeitpunkts der Zuteilung lediglich der Namhaftmachung des Endgerätenutzers dient und das Fernmeldegeheimnis nicht berührt.

Volltext s. JurPC Web-Dok. 164/2007.

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 27.04.2006 – 2 AZR 386/05

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Bei der Prüfung der Frage, ob ein wichtiger Grund zur fristlosen Kündigung eines ordentlich unkündbaren Arbeitnehmers vorliegt, geht es allein um die Abwägung, ob dem Arbeitgeber die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses bis zum Ablauf der „fiktiven“ Kündigungsfrist noch zugemutet werden kann. (LS)

Volltext s. JurPC Web-Dok. 175/2007.

AG Krefeld, Urteil vom 18.10.2007 – 4 C 305/06

Gespeichert unter: Uncategorized — Michael Weller @ 9:59

Die Annahme eines für den Geschädigten frei wählbaren Gerichtsstandes zur Geltendmachung von Schadensersatz für im Internet begangene unerlaubte Handlungen verstößt gegen das Willkürverbot und das Gebot des gesetzlichen Richters gem. Art. 101 GG.

Volltext s. JurPC Web-Dok. 169/2007.

11. Juli 2007

AG Eisenhüttenstadt, Urteil vom 12.09.2005 – 6 C 155/05

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Bei einem Verkauf über ein Online-Auktionshaus unter einem dort auf ein Nutzerkonto bezogenen Aliasnamen, wird derjenige Vertragspartner, dem der betreffende Aliasname zugeteilt wurde und nicht derjenige, den dieser in seinen AGB einseitig als Vertragspartner benennt, da aufgrund der über den Aliasnamen erfolgenden Individualisierung der Vertragspartner eine solche Klausel überraschend im Sinne von § 305c BGB ist.

Volltext s. JurPC Web-Dok. 80/2007.

LG Hamburg, Beschluss vom 09.03.2006 und 21.04.2006 – 308 O 139/06

Gespeichert unter: Uncategorized — Michael Weller @ 7:08

1. Für eine Schutzrechtsverletzung verantwortlich ist in analoger Anwendung von § 1004 BGB auch derjenige, der ohne selbst Täter oder Mittäter zu sein, in irgendeiner Weise willentlich und adäquat kausal an der rechtswidrigen Beeinträchtigung mitgewirkt hat, sofern zumutbare Prüfungspflichten verletzt werden.

2. Eltern minderjähriger Kinder trifft die Pflicht, Maßnahmen zur Verhinderung von Rechtsverletzungen von der Einrichtung gesicherter Nutzerkonten bis hin zur Installation einer Firewall zur Unterbindung von Filesharing, zu treffen, wobei sie sich im Falle fehlender eigener Sachkunde entgeltlicher fachkundiger Hilfe bedienen müssen.

Volltext s. JurPC Web-Dok. 78/2007.

10. Juli 2007

ec-basics.de News

Gespeichert unter: Uncategorized — Michael Weller @ 7:19

In Kürze werden an dieser Stelle Informationen zu aktuellen Veröffentlichungen im Internet, die sich mit dem Thema Recht des eCommerce und den damit zusammenhängenden Rechtsfragen befassen, erscheinen.

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